Visionen dringend gesucht! – Was heißt Solidarität heute?

Erst einmal die Theorie: Solidarität bezeichnet eine Haltung der Verbundenheit mit – und Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Uneinigkeit herrscht darüber, ob Verbundenheit aus freien Stücken entsteht, erstritten werden kann oder mitunter sogar erzwungen werden muss. In jedem Fall ist Solidarität von Nothilfe und einer bloß karitativen Handlung abzugrenzen. Soweit, so gut. Doch woher kommt die Idee der Solidarität und welche Bedeutung hat sie heute für uns? Wann zeigen wir uns solidarisch? Warum ist es so schwer, Solidarität zu leben? Und wie kann Solidarität gefördert werden?

Das Manifest 2016

Wir haben mit engagierten Menschen aus ganz Norddeutschland über die aktuelle Bedeutung von Solidarität nachgedacht, diskutiert und die Ergebnisse festhalten. Dabei wurde nicht nur geklärt, wie wichtig sie für unser Zusammenleben ist, sondern viel mehr was solidarisches Denken und Handeln für jeden Einzelnen praktisch bedeutet. Gemeinsam wurde nach Ansätzen gesucht, gegenseitigem Helfen und Eintreten füreinander in unserer individualisierten Gesellschaft (wieder mehr?) Bedeutung zu verleihen.

Dabei kam uns auch dieses Jahr die spezielle Atmosphäre einer Insel zu Gute. Im Laufe des Seminars haben wir zusammen ein Inselmanifest erarbeitet. Dieses soll nicht nur die Sichtweise der jungen Generation widerspiegeln, sondern veröffentlicht und in den politischen Prozess eingebracht werden – und damit Wirkung entfalten!

Das Inselmanifest 2016 als Download – (PDF, 280 KB)

Das Programm 2016

Freitag, 10. Juni 2016

Loslassen, Ankommen, Eintauchen

Gespräch mit Dr. Christian Krell, (Mitglied der Grundwertekommission der SPD) über Solidarität in der Politik und im Leben

Samstag, 11. Juni 2016

Loslegen, Auftauchen, Einordnen

Sonntag, 12. Juni 2016

Anlegen, Ausschauen, losreißen

Das Programm zum Inselseminar 2016 als Download (PDF, 1MB)